StipendiatInnen – Bereich Lehramt

Kristin Klein

 

++Mein Name Kristin Klein. Ich studiere im 4. Semester Master für das Höhere Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Kunst und Deutsch.

Dass man auch Kunstpädagogik an der TU Dresden studieren kann, verwundert selbst Angehörige der Universität immer wieder – ich erzähle dann von der Kunstpädagogik als einem zwar kleinen Fachbereich, dafür aber als Disziplin mit vielen Möglichkeiten, gerade auch für interdisziplinäre Grenzgänge und Grenzüberschreitungen.

Ich habe das Glück, schon mehrere Jahre durch das Deutschlandstipendium gefördert zu werden. Davon konnte ich bereits auf vielerlei Weise profitieren: Da sind zum Beispiel die engagierten Menschen, die mir auf diese Weise begegnet sind und mit denen ich im Austausch stehe.

Es ist schön zu sehen, wie das Netzwerk im Laufe der letzten drei Jahre gewachsen ist und verschiedene AG ins Leben gerufen wurden. Gemeinsame Diskussionsrunden, Summer Schools o. ä. könnten die Perspektiven auf unterschiedliche Fachbereiche und wissenschaftliche bzw. gesellschaftliche Problemstellungen sicherlich noch erweitern.

Durch das Deutschlandstipendium konnte ich mir einige Wünsche erfüllen, die meinem Welten-bummler-Ich sehr entgegenkamen: etwa ein Praktikum an der Deutschen Schule in Helsinki oder Reisen zu Kongressen und Ausstellungen im In- und Ausland.

Das Prägendste für mich aber war das Semester, welches ich an der der Boston University verbrachte. Dieses halbe Jahr hat meinen Blick auf universitäre Lehre, auf die Bedeutung von kultureller Vielfalt und auch auf mich selbst tiefgreifend verändert. Neben den Nächten, die man sich dort in der Bibliothek um die Ohren schlug, probierte ich viele neue Dinge aus (Science & Cooking Lectures in Harvard, der Besuch eines Quidditch-Spiels am MIT, Zen-Meditation im buddhistischen Zentrum …). Es werden mir davon viele Momente und Begegnungen in Erinnerung bleiben.

Daher danke ich an dieser Stelle meinem Förderer, der Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden, für die finanzielle Unterstützung, ohne die viele dieser Erfahrungen nicht möglich gewesen wären.

Portrait: WiSe 2015/16

 

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